{"id":111,"date":"2012-12-26T00:21:39","date_gmt":"2012-12-25T22:21:39","guid":{"rendered":"https:\/\/antagonist.info\/?page_id=111"},"modified":"2012-12-26T00:22:02","modified_gmt":"2012-12-25T22:22:02","slug":"reviews-demons","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/antagonist.info\/?page_id=111","title":{"rendered":"Reviews Demons"},"content":{"rendered":"<p>www.vampster.com<\/p>\n<p>Die Bremer Formation ANTAGONIST ben\u00f6tigt zur Aufnahme einer neuen Scheibe etwas l\u00e4nger als andere Bands. So mussten sich die Fans vier Jahre gedulden, um neuen Stoff der Truppe zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das warten hat sich jedoch gelohnt, konnte das Quartett seinen Stil seit der Eigenproduktion &#8222;New Zombie Dead&#8220; wieder einmal verfeinern. Immer weiter haben sich ANTAGONIST vom direkten, einfach gehaltenen Death Metal entfernt und lassen anno 2006 mehr denn je progressive Elemente in den Gesamtsound einflie\u00dfen. Der angebrachte Vergleich bei der letzten Ver\u00f6ffentlichung zu NOCTURNUS kann man nach wie vor stehen lassen, es kommt noch eine Prise MORGOTH zur &#8222;Odium&#8220;-Zeit hinzu und ein guter Schuss eigener Identit\u00e4t. Die insgesamt acht Tracks auf &#8222;Demons&#8220; sind von vorne bis hinten durchdacht und werden aufgrund der vielen integrierten Parts nicht so schnell langweilig. Da treffen schnelle Thrash-Rhythmen auf \u00fcberraschende Breaks, die eine Midtempophase einleiten. Soundeffekte, wie u.a. das Rauschen des Meers in &#8222;Under A Silverstream&#8220;, werden optimal in die Kompositionen eingewoben. Gerade bei diesem Vorzeigest\u00fcck der Scheibe \u00fcberrascht die Combo durch einen progressiven Mittelteil, mit sch\u00f6nen Leadgitarren und zeigt wie vielseitig ANTAGONIST mittlerweile sind. Ebenso gefallen mir die Vocals von Michael Simon sehr gut und auch hier sind Parallelen zu Marc Grewe von MORGOTH nicht komplett von der Hand zu weisen. Zudem bleibt auch Platz f\u00fcr gesprochene Einlagen, wie etwa bei &#8222;Usurpation&#8220;, was gut zur Auflockerung beitr\u00e4gt.<br \/>\nGerade die Vielzahl der progressiven Einsch\u00fcbe heben &#8222;Demons&#8220; von der gro\u00dfen Anzahl an durchschnittlichen Death Metal-Eigenproduktionen ab. Das liegt nat\u00fcrlich auch daran, dass die vier Musiker ihre Instrumente im Gegensatz zu etlichen Kollegen souver\u00e4n beherrschen.<\/p>\n<p>Lediglich die wieder einmal recht trockene Produktion ist der einzige Schwachpunkt von &#8222;Demons&#8220;. In einem fetten Soundgewand h\u00e4tte der progressive Death\/Thrash Metal der &#8222;Antagonisten&#8220; sicherlich noch mehr gesch\u00e4delt.<\/p>\n<p>Auf der offiziellen Bandhomepage k\u00f6nnt ihr drei St\u00fccke von &#8222;Demons&#8220; anchecken und f\u00fcr 7.- Euro (inkl. Versandkosten) die CD bestellen. Dort k\u00f6nnt ihr sogar die beiden Vorg\u00e4ngerwerke &#8222;Perfect Human Comprehension&#8220; und &#8222;New Zombie Dead&#8220;, wie auch das Deb\u00fctalbum &#8222;Mosaik&#8220;, komplett und kostenlos downloaden. Das nenne ich mal fanfreundlich!<\/p>\n<p>www.metallhammer.de<\/p>\n<p>Yippeee\u2026 Chuck S. lebt doch noch!<\/p>\n<p>Was Antagonist hier mit ihrem neuesten selbst produzierten Album \u201eDemons\u201c abliefern, scheint sehr in der Death Tradition zu stehen. Musikalisch kann es nur top sein wenn man solch ein Erbe antreten will. Ich mag zwar ungern direkt vergleichen, aber in diesem Fall ist es nichts wovor man sich verstecken mu\u00df. Wenn ich so dieser Scheibe lausche frage ich mich wo die Labels sind, die auch mal ein Ohr im Underground lauschen lassen. Ganz unbekannt d\u00fcrften die Jungs auch nicht mehr sein \u2026<\/p>\n<p>Ergo: Ich verstehe es nicht!!! Wir werden mit \u00fcberfl\u00fcssigen Releases bombardiert, aber das was relevant ist f\u00fchrt ein Schattendasein. Diese Jungs haben mehr verdient \u2013 besonders nach 17 Jahren Underground-Kampf. Oder ist es euer Weg \u2013 Gegen die traditionellen Strukturen? Auf \u201eDemons\u201c erwarten euch 8 Songs die alle ein hohes Niveau halten und die Geh\u00f6rg\u00e4nge nicht gleich wieder verlassen. Der Sound passt auch \u2013 homogen und trotzdem in die Fresse. Was hier also geboten wird ist Death\/Thrash-Metal mit sch\u00f6nen Prog-Einlagen. Die Songs sind gut durchdacht und beschr\u00e4nken sich auf das Wesentliche was diesen Stil ausmacht. H\u00e4rte \u2013 Geschwindigkeit \u2013 Aggressivit\u00e4t. Vollbedienung. Macht weiter so!!! Wer \u201eDemons\u201c erstehen m\u00f6chte kann dies f\u00fcr 5\u20ac + 2\u20ac Porto tun beim Bassmann:<br \/>\nwww.rockhard.de<\/p>\n<p>Die Bremer ANTAGONIST liefern mit &#8222;Demons&#8220; eine der besten nationalen Eigenpressungen der letzten Monate ab und verbinden auf ihrem Zweitwerk bissig-kantigen Thrash mit treibendem, stets aggressivem Power Metel und ein paar progressiven Schlenkern. Gut, dass das bereits 1990 gegr\u00fcndete Quartett auf Eierkneifer-Gejohle und \u00e4hnlichen Schwulstkram verzichtet. Stattdessen setzt man auf viel Energie, abwechslungsreiche Songaufbauten und einen S\u00e4nger, der mit seinem markanten Organ Akzente setzen kann. ANTAGONIST klingen mit Killer-Songs wie &#8218;Next Killing Generation&#8216; wie eine brutalere Version von Edel-Power-Kapellen wie Morgana Lefay, Imagika, Angel Dust oder der str\u00e4flich unterbewerteten Antithesis und sollten nicht nur Underground-Freaks ein bis zwei Ohren wert sein. Und jetzt das Beste: Die hervorragend aufgemachte und kantig produzierte CD gibt&#8217;s f\u00fcr nur f\u00fcnf Euronen [plus zwei Euro Porto). PATRICKSCHMIDT. 8<\/p>\n<p>www.heavy-oder-was.de<\/p>\n<p>S\u00e4nger Michael Simon, Gitarrist Stefan Berenthal, Bassist Thomas Kattwinkel und Schlagzeuger Andre Gertjejanssen begl\u00fccken uns mit einer Mixtur aus internationalem Thrash-, Speed- und einigen teutonischen 80er- Metal-Elementen. Die richtige W\u00fcrze allerdings erhalten die Tracks vor allem durch wohl\u00fcberlegte Breaks und einen hin und wieder intelligent eingestreuten progressiven Funken, der nicht im mindesten die Aggressivit\u00e4t oder Eing\u00e4ngigkeit mindert. Auch die wirksame Gestaltung des Gegensatzes zwischen abgehacktem Metalcore und \u201csingender\u201c Gitarre in \u2018Civitas die\u2018 mu\u00df wohl das Ergebnis harter Arbeit im Proberaum gewesen sein. Da macht es denn kaum etwas aus, da\u00df einige (gl\u00fccklicherweise kurze) Momente von \u2018Beastmaster\u2018 in blo\u00dfes \u201cGepr\u00fcgel\u201c ausarten und \u2018Under Silverstream\u2018 nicht nur im Aufbau, sondern auch in der Ausf\u00fchrung intensiv an \u2018Master Of Puppets\u2018 denken l\u00e4sst. Aber vielleicht k\u00f6nnte man beim n\u00e4chsten Album etwas mehr Sorgfalt beim Aufnehmen des Schlagzeugsounds aufwenden (klingt h\u00e4ufig zu trocken) und die K\u00e4uferschar im Booklet mit den Texten verw\u00f6hnen. Infos unter: www.antagonist.info.<br \/>\n(J\u00f6rg Schulz, 10 Punkte)<\/p>\n<p>www.legacy666.de<\/p>\n<p>Technisch anspruchvolles Geballer ist in den sp\u00e4ten Achzigern mal von irgendwem mit der selten d\u00e4mlichen Bezeichning Techno Thrash versehen worden. ANTAGONIST w\u00e4ren damals ebenfalls in dieser Schublade gelandet, spielt die Band doch progressiv angehauchten Thrash, der trotzdem jeder Zeit hart und aggressiv ist. Die Band legt nicht nur Wert auf Power-Riffs, sonern spickt die Songs regelrecht mit anspruchsvollenL\u00e4ufen, h\u00fcbschen Melodien und abgepfiffenen Breaks. Dass sie dabei nicht den Pfaden verliert, verdankt sie sicher ihrer Erfahrung, l\u00e4rmen ANTAGONIST doch bereits seit 1994 durch die Bundesrepublik. Das sch\u00f6ne daran ist, dass diese Art von Musik so selten geworden ist, dass ANTAGONIST nur gegen wenig Konkurenz antreten m\u00fcssen. Bands mit klangvollen Namen wie Death, Sadus, Anacrusis oder Blind Illusion sind nicht nur begraben, sondern auch die offensichtlichen V\u00e4ter eines Albums wie &#8222;Demons&#8220;, und dennoch klingt hier nichts wie tausendmal geh\u00f6rt. Homogenit\u00e4t ist das passende Wort, und da st\u00f6ren auch Schuldiner-L\u00e4ufe und DiGiorgio-Gefrickel nicht, im Gegenteil: sie veredeln ohnehin schon starke Tracks. Vielleicht h\u00e4tte man hier und da noch ein wenig mehr Wert auf Eing\u00e4ngigkeit legen k\u00f6nnen, aber insgesamt sind auch die progressiven Parts zum Gl\u00fcck nicht zu abgedreht, so dass auch der etwas schlichtere H\u00f6rer seinen Spa\u00df an &#8222;Demons&#8220; haben kann und die Musik Live sicher pr\u00e4chtig knallt.<\/p>\n<p>www.powermetal.de<\/p>\n<p>Mit ihrem vierten Demo &#8222;Demons&#8220; melden sich die Deutschen ANTAGONIST vier Jahre nach ihrer &#8222;New Zombie Dead&#8220;-EP an der Ver\u00f6ffentlichungsfront zur\u00fcck (das letzte Album datiert gar aus dem Jahr 1999!). Die Allerschnellsten sind die Herrschaften also definitiv nicht. Aber gerade wenn man sich wie die Jungs einem Liebhaber-Sound verschrieben hat, sind permanente Pr\u00e4senz und Beharrlichkeit absolut erforderlich, um letztlich den entscheidenden Schritt aus den Eigenproduktion-Gefilden zu machen \u2013 sofern man das denn will.<\/p>\n<p>Das Quartett setzt sich mit der Vermischung von Teutonen- bzw. Techno-Thrash und der DEATH-Sp\u00e4tphase (der Gesang und die abwechslungsreiche Gitarren- und Bassarbeit) recht erfolgreich zwischen alle St\u00fchle, was sie f\u00fcr eine breite H\u00f6rerschaft interessant machen sollte. Dass eine derartige Ausrichtung allerdings oftmals genau den gegenteiligen Effekt hat, beweisen die zahlreichen Grabsteine auf dem Metal-Friedhof f\u00fcr all jene Bands, die dreisterweise mal nach rechts und links geschaut und damit ihr kommerzielles Todesurteil unterschrieben haben. Dabei geben sich die vier Bremer \u00fcberhaupt nicht sperrig oder besonders abgedreht. Es gibt gen\u00fcgend klassische Uptempo-Thrash-Passagen; nur r\u00f6deln sie eben nicht die ganze Zeit betont old-schoolig durch die Landschaft. Da wird im DEATH-artigen Opener &#8218;Under A Silverstream&#8216; zus\u00e4tzlich mit VOIVOD-Stimmungen experimentiert, &#8218;Civitas Dei&#8216; hat phasenweise was von GRIP INC., und das cool thrashende &#8218;Usurpation&#8216; wartet mit Spoken-Word-Parts auf. All das wird dezent in den Kompositionen untergebracht, entfaltet aber die maximale Wirkung.<\/p>\n<p>Wenn ich &#8222;Demons&#8220; mit den unz\u00e4hligen, v\u00f6llig lieblos hingeschlunzten Labelver\u00f6ffentlichungen vergleiche, erkenne ich au\u00dfer der Tatsache, dass ANTAGONIST qualitativ die Nase vorn haben, keine Unterschiede (auch die Produktion der Scheibe, die man selbst in die Hand genommen hat, geht vollkommen in Ordnung). Da das Teil f\u00fcr schlanke 7 Euro zu haben ist, sollten Freunde nahrhafter Thrash-Kost ruhig mal in sich hineinh\u00f6ren, ob sie die Scheibe nicht eventuell gebrauchen k\u00f6nnen. Und wenn ihr den Dreher \u00fcber die Homepage ordert, k\u00f6nnt ihr dabei auch gleich noch jede Menge MP3s kostenlos auf eure Festplatte bef\u00f6rdern (u.a. das komplette 1999er &#8222;Perfect Human Comprehension&#8220;-Album). Mehr Anreiz kann ich nicht geben.<\/p>\n<p>Anspieltipps: Under A Silverstream, Civitas Dei, Usurpation, Mondblut<br \/>\nOliver Schneider [16.06.2006]<\/p>\n<p>www.ancientspirit.de<\/p>\n<p>&#8222;ANTAGONIST sind eine der dienst\u00e4ltesten deutschen Death\/Thrash-Formationen der zweiten Welle. Will hei\u00dfen, die Bremer Band ist schon seit Anfang der 90er aktiv und legt mit &#8218;Demons&#8216; bereits ihren vierten Release vor. Entsprechend versiert, professionell und durchdacht agieren die Burschen dann auch. Auch wenn der Sound der Demo-CD etwas fetter sein k\u00f6nnte, kommen die Burschen mit ihrem technisch h\u00f6chst anspruchsvollen Death\/Thrash voll auf den Punkt und verwurschteln die Einfl\u00fcsse von G\u00f6ttern der Marke ATHEIST, SADUS (\u00fcberdeutlich), SADIST, DEATH, DARK MILLENIUM (gerade gesanglich) oder auch CYNIC derart geschickt, da\u00df man zu keiner Zeit Worte wie &#8222;Abklatsch&#8220; oder &#8222;Clone&#8220; in den Sinn kommen l\u00e4\u00dft. Angefangen beim gro\u00dfartigen Opener &#8218;Under A Silverstream&#8216; (inkl. spacig coolem Riff und ansprechend proggigem Aufbau), \u00fcber fette Brecher der Marke &#8218;Incessant Rain&#8216; (kurzer, vertrackter Kracher), &#8218;Civitas Dei&#8216; (massive Stakkato-Salven, fiese Vokills und tolle<br \/>\nRiffs und Breaks) oder &#8218;Usurpation&#8216; (mit DARK MILLENIUM-like Atmo und Sprech-Parts), bis hin zum geilen, deutsch betexten &#8218;Mondblut&#8216; (cooler Drive, klasse Leads\/Soli und einem dezenten Elektro-Loop-Break) kann die knapp mehr als eine halbe Stunde lang rumpelnde Scheibe durchweg \u00fcberzeugen und stellenweise gar begeistern. Eine Band mit tierisch Potential und hoffentlich bald aus der Demo-Szene rausgesignt!!! So lange kontaktiert ihr am besten ganz flugs den Thomas (Kontakt siehe oben) in Werder-Town und ordert euch diese formidable Scheiblette f\u00fcr schlappe 5 Ois zzgl.2 Ocken f\u00fcr P+V!<br \/>\nHage, 10 Punkte.&#8220;<\/p>\n<p>www.tomary.de.vu<\/p>\n<p>(Prog-)Thrash<\/p>\n<p>&#8230; oder was? Na ja, reichlich \u00fcbertrieben &#8230; aber zun\u00e4chst mal ein anderes Thema. Ja, wird denn jetzt gute Musik schon verschenkt bzw. kann man sie &#8222;NUR&#8220; noch verschenken? Zwar verkauften sich die ersten drei Scheibletten der Bremer Stadtmusikanten gar nicht mal schlecht, inzwischen gibt&#8217;s &#8222;New Zombie Dead&#8220; (MCD 2002), Perfect Human Comprehension (1999) und &#8222;Mosaik&#8220; (MCD 1992) aber f\u00fcr umme zum Runterladen!<\/p>\n<p>Ebenfalls kaum zu fassen, dass der vierte Streich f\u00fcr schlappe 5 Euro (+2 Euro Versand) zu haben ist, Leute. Diese Breitseite gilt es aber schnellstens im Original zu ergattern, weil dieser Fels in der Brandung seinesgleichen (vergeblich) sucht! Das Teil geht ab wie mein Bollerwagen auf der Gro\u00dfglockner-Hochalpenstra\u00dfe (S\u00fcdhang), n\u00e4mlich quer und kerzengerade durch die Rabatte abw\u00e4rts!<\/p>\n<p>Letztens waren wir auf den Dinkelsb\u00fchler Flugtagen, auch SUMMER BREEZE genannt, und nun ist mir endlich klar, was am Donnerstag gefehlt hat. Irgendwie starrte man zu sp\u00e4ter Stunde verwirrt auf die leere B\u00fchne, und ich\/wir haben uns deshalb einigerma\u00dfen unbefriedigt auf die Suche nach unserem B\u00e4rlingo gemacht. Heute sind wir schlauer, denn ANTAGONIST als Headliner w\u00e4ren der i-Punkt gewesen, und zwar gef\u00e4lligst n-a-c-h KREATOR und KATATONIA! N\u00fc ja, was noch nicht ist, kann ja noch werden, gell? Denn &#8222;Demons&#8220; d\u00fcrfte jetzt endg\u00fcltig Zeichen gesetzt haben!!<\/p>\n<p>Also Herrschaften, das hat jetzt null Komma gar keinen Sinn, hierdada einzelne Tracks aus dem Konsens zu heben, denn erstens gibt&#8217;s den gar nicht und zweitens existieren keinerlei Durchh\u00e4nger auf dem Klangwerk. OK, fast keine. Volle Punktzahl gibt es auf jeden Fall (in der Theorie). Ein P\u00fcnktchen Abzug stelle ich aber in Rechnung, denn der Meister an den furztrockenen (besonders in &#8222;The Next Killing Generation) Schepper-Drums arbeitet unter Wert bzw. kommt deutlich unter seinen M\u00f6glichkeiten r\u00fcber. Sicherlich nicht ganz im Sinne der Erfinder, letztendlich unterstreicht dieses produktionstechnische Manko(chen) aber den (noch vorhandenen) Charme einer waschechten Eigenproduktion. Das d\u00fcrfte bald Vergangenheit sein &#8230;<\/p>\n<p>Inhaltlich gibt es nix zu meckern. ANTAGONIST zelebrieren eine Art 16:9-Thrash, der sich von einem Dinosaurier-Break zum anderen hechtelt. Die kreativen Death&#8217;n&#8217;Thrash Metaller haben so ganz nebenbei von Prog bis Proll alles im Tank, was man sich nur vorstellen bzw. zapfen kann. Man f\u00e4hrt Super Plus, \u00fcberholt sich hier und da selbst, aber auch auf der mittleren Spur gibt&#8217;s ordentlich Gummi. Die Herrschaften haben sich und ihre Agressionen voll im Griff. Es regieren Einfallsreichtum und Abwechslung &#8230; und eine Riesenentt\u00e4uschung, wenn die Schruppscheibe schon nach 30 Minuten das Zeitliche segnet. Da hilft nur eins, n\u00e4hmlich dem Wiederholzwang umgehend Folge zu leisten.<\/p>\n<p>\u00dcberschaubar ist diese gnadenlose Heizmatte im ersten Moment nicht. Im zweiten auch nicht. So ohne weiteres folgen kann man den Nord-Germanen also keinesfalls, es sei denn, man schnallt sich einen kapitalen Gel\u00e4ndewagen auf den Bauch!!! Wem das alles zu kompliziert ist, dem biete ich eine stark vereinfachte Formel an:<\/p>\n<p>DESTRUCTION x KREATOR = ANTAGONIST<\/p>\n<p>Die Techniker vor dem Herrn lassen absolut nichts anbrennen und kontrollieren ein unglaubliches Chaos! Wenn jetzt nicht umgehend ein Label anbei\u00dft, dann versteh ich die Welt nicht mehr! Wer derart eigenst\u00e4ndig bellt, den sollte man nicht mehr frei rumlaufen lassen. Zu guter Letzt will ich doch noch einen Track unterstreichen. &#8222;Mondblut&#8220; wird komplett in deutsch vorgetragen bzw. gerotzt. Das kommt derart gut, dass ich meiner inst\u00e4ndigen Hoffnung Ausdruck verleihen darf, dies m\u00f6ge doch in Zukunft etwas ausgebaut werden. Die &#8222;saubere&#8220; Intonation in &#8222;Usurpation&#8220; sollte ebenfalls in diese \u00dcberlegungen mit einbezogen werden.<\/p>\n<p>Also, jeder Krea-Tor ist gut beraten, sich zwei Pfund Rohrfrei in die Ohren zu stopfen, die Felle neu zu besohlen, und anschlie\u00dfend die Defragmenteuse sausen zu lassen. Damit w\u00e4re dann der Weg frei f\u00fcr eine abenteuerlich abstruse Reise vom &#8222;Silverstream&#8220;, \u00fcber eine Visite beim &#8222;Beastmaster&#8220;, bis hin zum Ende der Menschheit und zur n\u00e4chsten &#8222;friedlichen&#8220; Generation &#8230; ! Same old Story? Kann schon sein. Macht aber nix &#8211; die Evolution ist halt in vollem Gange. Immer noch und immer wieder.<\/p>\n<p>Fazit: Demons are the girls best friend. Sch\u00f6ner den Bach runter rennen mit ANTAGONIST!<\/p>\n<p>Bewertung 11\/12<\/p>\n<p>www.amboss-mag.de<\/p>\n<p>ANTAGONIST &#8222;Demons&#8220; (Thrash Metal)<br \/>\nDie Bremer ANTAGONIST wuseln bereits seit 1994 im Untergrund rum, aber warum es noch nicht zu mehr gereicht hat, verstehe ich nicht. Auf ihrem neuen Longplayer zocken die Jungs mehr als kompetenten Thrash Metal irgendwo in der Schnittmenge von DESTRUCTION, KREATOR und technischeren Thrashcombos. Die acht Songs wissen alle durch die Bank weg zu begeistern und sind abwechslungsreich gestaltet. Neben dem gut durchdachten Songwriting, den schnellen Pr\u00fcgelpassagen und intelligent gesetzten Breaks ist es vor allem der Gesang, der aufhorchen l\u00e4sst. S\u00e4nger Michael Simon schreit sich hervorragend durch die Songs und erinnert mich manchmal an KREATORs Mille zu &#8222;Renewal&#8220;-Zeiten. Die Band ist technisch wirklich gut auf der Rolle und die Songs knallen alle, und damit hat es sich auch schon. Anspieltipps? Schei\u00dfe, jeder fuckin&#8216; Song! Saugt euch auf www.antagonist.info einfach &#8222;The Fall of Mankind&#8220; als kompletten Song oder gleich die alten Ver\u00f6ffentlichungen &#8222;New Zombie Dead&#8220; aus dem Jahr 2002,&#8220;Perfect Human Comprehension&#8220; von 1999 oder das 1995er Deb\u00fct &#8222;Mosaik&#8220;. (chris)<\/p>\n<p>www.metal1.info<\/p>\n<p>ANTAGONIST sind eine 1994 gegr\u00fcndete Death\/Thrash Metal Band aus Bremen. Das Album \u201eDemons\u201c ist erst der zweite Longplayer der Band und wurde zur G\u00e4nze in Eigenregie produziert. Erstaunlich auch, dass ANTAGONIST 2003 als Band ohne Plattenvertrag in Wacken spielten, aber kein Wunder, bekam das Deb\u00fct &#8217;99 doch ausschlie\u00dflich positive Presse-Stimmen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nichts verschreien, aber der Opener \u201eUnder A Silverstream\u201c knallt mir ordentlich entgegen. Das Intro davor ist stimmig und steigert sich langsam.<br \/>\nDas Tempo des Tracks ist durchaus gehoben, sehr druckvoll und von der Soundqualit\u00e4t bin ich \u00e4u\u00dferst positiv \u00fcberrascht. \u201eIncessant Rain\u201c schl\u00e4gt freilich die selbe Richtung ein. Die Songs wirken kompromisslos auf Geschwindigkeit getrimmt zu sein, das Snare Drumming hebt dies zus\u00e4tzlich hervor. Der Gesang ist abermals eigen aber gut, verwechseln (fast) ausgeschlossen, was ich undbedingt als positives Bewertungkriterium anf\u00fchren m\u00f6chte! Denn ANTAGONIST sind eines sicher \u2013 n\u00e4mlich nicht vergleichbar mit anderen Bands. Sp\u00e4testens \u201eCivitas die\u201c, der dritte Track auf der Scheibe, macht das klar. Die Bassline, das Drumming, die Gitarrenarbeit und nat\u00fcrlich der Gesang, das klingt alles wirklich eigenst\u00e4ndig, was im Genre des Thrash Metal ja nicht immer unbedingt der Fall ist. Und nach dem recht flotten Einstieg folgt mit \u201eBeastmaster\u201c etwas gebremster Schaum, was Eing\u00e4ngigkeit und Dynamik wirklich zu Gute kommt. Der Song hat Suchtpotenzial.<\/p>\n<p>Aber es ist der Song \u201eMondblut\u201c, der meinen favorisierten Track dieser CD darstellt. Zum einen ist er komplett in Deutsch gehalten, zum anderen wird hier herrlich (harter) Punk und Thrash Metal kombiniert, was eine \u00e4u\u00dferst rotzige und freche Mischung ergibt. Nettes Detail am Rande: der nicht ganz unauff\u00e4llige norddeutsche Dialekt. Ich m\u00f6chte schon fast \u201eleider\u201c sagen, denn \u201eUsurpation\u201c ist wieder in Englisch. Das macht aber nicht viel, ein weiterer qualitativer Track auf der CD, den H\u00f6rer freut&#8217;s. Auff\u00e4llig hier: die mittels Stakkato-Riffs eingebrachte Melodie, von der zuvor erw\u00e4hnten Punk-Atit\u00fcde nimmt man wieder Abstand und geht abermals klar in Richtung Thrash. Was auch \u201eThe Fall Of Mankind\u201c tut, und gleichzeitig wieder mehr auf Groove als auf pr\u00fcgeln setzt. Mir gef\u00e4llt&#8217;s und es tut dem Album gut, dass andere Facetten eingebracht werden. Denn leider ist \u201eThe Next Killing Generation\u201e schon der letzte Track von \u201eDemons\u201c, und hier gibt es zum Abschied nochmal ordentlich auf den Kopp. Schnell, Gekn\u00fcppel und Geschrei \u2013 das die drei Schlagworte, welche mir spontan einfallen.<\/p>\n<p>Um ein Fazit zu finden, m\u00f6chte ich zwei weitere Stichworte einbringen, n\u00e4mlich \u201eDynamik\u201c und \u201eSpieldauer\u201c. Ersteres ist klar positiv und gef\u00e4llt mir wirklich gut, das Album hat einige Groove-Elemente, die voll und ganz \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, allen voran \u201eMondblut\u201c. Aber, und jetzt kommts, \u201eDemons\u201c ist nur knappe 31 Minuten lang, und es ist einfach verdammt schade, dass die Songs nicht ausf\u00fchrlicher gestaltet wurden. Trotzdem \u2013 reinh\u00f6ren lohnt sich und knappe 7 Euro sind wirklich gut (in den vermeintlichen Underground) investiertes Geld.<\/p>\n<p>Bewertung: 8\/10<br \/>\nwww.arisingrealm.at<\/p>\n<p>Antagonist sind beileibe keine Unbekannten mehr im hartmetallischen Underground. \u201eDemons\u201c, so der Name des mittlerweile vierten Demos der Deutschen, bietet eine Mischung aus Thrash Metal und progressiven Parts, verpackt in ein gutes Soundgewand. Die Musik empfinde ich stellenweise als sperrig und chaotisch, auf der anderen Seite gibt es aber auch einen Haufen eing\u00e4ngiger Parts, die das Gesamtbild gut erg\u00e4nzen. Auch beim zweiten Durchlauf werde ich nicht ganz warm mit der Mucke von Antagonist. \u201eDemons\u201c kann man nicht sofort in seiner ganzen Vielfalt begreifen. Der erste Durchlauf stiftet mehr Verwirrung als Begeisterung. Mit der Zeit findet man jedoch Gefallen am Schaffen dieser deutschen Band. Auch wenn mich nach vier Durchl\u00e4ufen die Stimme des S\u00e4ngers noch immer nicht richtig begeistern kann, so z\u00fcndet die Musik mit ihrer progressiven Ausrechtung schon recht gut. \u201eUnder A Silverstream\u201c ist so ein Song, bei dem ich mir gesanglich mehr Abwechslung w\u00fcnschen w\u00fcrde. Was Antagonist mit \u201eDemons\u201c schaffen, ist im Grunde schwer in Worte zu fassen. Man muss das Teil einfach selbst geh\u00f6rt haben um entscheiden zu k\u00f6nnen, ob die Jungs gefallen oder nicht. \u201eDemons\u201c ist keinesfalls ein schlechtes Album, sondern vielmehr aufgrund chaotischer Z\u00fcge eine Scheibe, die aus der Masse gut empor ragt. Antesten sollte diese Band jeder, der traditionellen wie verschachtelten Strukturen etwas abgewinnen kann.<\/p>\n<p>www.metal-observer.com<\/p>\n<p>Eine Mischung aus KREATOR, den sp\u00e4ten DEATH und MORTIFICATION (seit \u201ePost Momentary Affliction\u201c) sind ANTAGONIST aus der deutschen Hafen-Stadt Bremen. Mit ihrem zweiten Full-Length-Album (es gibt au\u00dferdem noch zwei EPs) zeigt sich das Thrash Metal-Quartett sehr melodisch. Wer Gekn\u00fcppel, Gegrunze und Blastbeats sucht ist hier fehl am Platz. Michael Simon (v), Stefan Berenthal (g), Thomas Kattwinkel (b) und Andr\u00e9 Gertjejan\u00dfen (d) legen mehr Wert auf Melodie und gute Riffs und erzielen damit ebenso wirkungsvoll ihre Power und Aggressivit\u00e4t in der Musik.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein komplett in Eigenregie verwirklichtes Album hat \u201eDemons\u201c einen verdammt guten Sound. Die Songs sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet, abwechslungsreich und \u00fcberraschen immer wieder mit gut getimten Breaks. Von einer Band die seit 12 Jahren Musik macht darf man so was ja auch erwarten. Das komplett in deutsch gesungene \u201eMondblut\u201c hat sogar einen recht punkigen Touch!<\/p>\n<p>Alles in allem ein sehr gutes Album in dem sogar der Geist von Chuck Schuldiner (R.I.P.) ein bisschen weiterlebt, denn oft wird man aufgrund von Michaels Gesang und den Songs an sich an das letzte DEATH-Album \u201eThe Sound Of Perseverance\u201c erinnert.<\/p>\n<p>www.metalglory.de<\/p>\n<p>Die Bremer ANTAGONIST sind schon seit 1994 engagiert damit besch\u00e4ftigt, \u00fcber den Underground hinaus eine Schnitte vom Kuchen abzubekommen. Als Inspirationsquellen nennen sie KREATOR, MORGOTH, DEATH und ENTOMBED. Das 1995er Demo &#8222;Mosaik&#8220; wurde tausendmal verkauft, und die 1999 ver\u00f6ffentlichte Deb\u00fct-CD &#8222;Perfect Human&#8220; konnte laut den beigef\u00fcgten Pressestimmen wohlwollende Kritiken einheimsen. Den bisher gr\u00f6\u00dften Streich haben die Jungs aus der Stadt des amtierenden Vizemeisters im Jahre 2003 gelandet, als sie in Wacken auftreten durften. Auf der neuen CD &#8222;Demons&#8220; geht es mit acht Songs in gerade knapp 30 Minuten erfreulicherweise z\u00fcgig zur Sache. Wirkt der Opener &#8222;Under A Silverstream&#8220; mit seinem stetigen Pendeln zwischen straighten Thrash-Parts und progressiven Elementen zumindest auf mich etwas zerfahren, so halten sich diese stilistischen Ausfl\u00fcge in der Folgezeit eher songdienlich im Hintergrund. Es wird \u00fcberwiegend abwechslungsreich zu Werke gegangen, typische Thrash-Riffs treffen auf melodische, atmosph\u00e4rische Elemente und Drumbreaks.<\/p>\n<p>Bei zackigen Tracks wie &#8222;Incessant Rain&#8220; und &#8222;The Next Killing Generation&#8220; streut man noch eing\u00e4ngige Melodien zur Auflockerung ein, w\u00e4hrend man bei bei &#8222;Mondblut&#8220; und vor allem &#8222;Usurpation&#8220; alle Hemmungen fallen l\u00e4\u00dft und mit Vollgas drauflos thrasht. &#8222;Usurpation&#8220; ist insoweit noch erw\u00e4hnenswert, weil Michael hier zum ersten Mal mit cleanen Vocals agiert, was der Nummer eine interessante Facette verleiht. Obwohl im Info die Rede von &#8222;vollt\u00f6nender Schreiweise&#8220; und &#8222;unverwechselbarem R\u00f6hren&#8220; die Rede ist, sollte man sich aus meiner Sicht zuk\u00fcnftig \u00f6fter dieser Alternative bedienen. &#8222;Fall Of Mankind&#8220; und &#8222;Beastmaster&#8220; gehen auch ganz gut nach vorne los, mit &#8222;Civitas Dei&#8220; ist zudem noch ein Death Metal-artiger Midtempo Song enthalten. Insgesamt ein gelungenes Werk, das ANTAGONIST ihrem Ziel n\u00e4her bringen sollte.<\/p>\n<p>www.metal-dungeon.de<\/p>\n<p>Bewertung: 8\/10<\/p>\n<p>&#8222;Demons&#8220; ist der 4te Output der Bremer Death-Thrash-Formation ANTAGONIST, die bereits seit den fr\u00fchen 90ern ihr Unwesen treibt und mit einem Auftritt beim Wacken-Open-Air, den man durch einen 2ten Platz eines Live-Contests ergattern konnte, bereits einen ziemliches Karriere-Highlight feiern konnte.<\/p>\n<p>Musikalisch hat man sich stetig weiterentwickelt: Angefangen beim ersten Output &#8222;Mosaik&#8220;, der zumindest im Bremer Umland Kultstatus in der Death-Metal-Szene genie\u00dft, bis zu &#8222;Demons&#8220; gab es immer eine coole Melange aus heftigem Thrash und teilweise recht progressivem Todesblei. Am ehesten fallen mir trotz der gegebenen Eigenst\u00e4ndigkeit von ANTAGONIST durchaus Vergleiche mit wohl der Legende schlechthin ein: DEATH. Das liegt zum einen an den Vocals von Michael Simon, die irgendwo zwischen beschw\u00f6rendem &#8222;Gekr\u00e4chze&#8220; und coolem Thrash-Geshoute einzuordnen sind (alleine die Vocals machen ANTAGONIST unverwechselbar), zum anderen kommt noch die unglaubliche technische Versiertheit aller Musiker hinzu, wobei besonders das Gitarrenspiel auff\u00e4llt. Wer die Band schon live erleben konnte, d\u00fcrfte wissen, was gemeint ist.<br \/>\nAuch Soundtechnisch l\u00e4sst &#8222;Demons&#8220; nichts anbrennen. Wozu einen teuren Top-Producer angagieren, wenn man einen in den eigenen Reihen hat? Gitarrist Stefan Berenthal hat auch als Produzent einen sehr guten Job geliefert, der keine W\u00fcnsche offen l\u00e4sst. H\u00f6hepunkte festmachen zu m\u00fcssen f\u00e4llt ein wenig schwer, da das Gesamtlevel der Songs durchgehend hoch gehalten wird. So wei\u00df gleich der Opener &#8222;Under A Silverstream&#8220; mit einem geschickten Arrangement zu gefallen, das zwischen progressiven und straighten Parts hin- un herpendelt.<\/p>\n<p>Das folgende, leicht an GRIP INC. erinnernde &#8222;Incessant Rain&#8220; d\u00fcrfte ebenso wie &#8222;Beastmaster&#8220; und dem finalen &#8222;The Next Killing Generation&#8220; jedem Thrash-Banger, der auch auf gezielt eingestreute und durchaus eing\u00e4ngige Melodielinien abf\u00e4hrt, mehr als nur ein leichtes &#8222;Fu\u00dfwippen&#8220; entlocken. Bleibt noch zu erw\u00e4hnen, dass mit &#8222;Mondblut&#8220; ein gelungener (welch \u00dcberraschung) deutscher Track am Start ist und dass mit &#8222;The Fall Of Mankind&#8220; ein sehr gutes und absolut repr\u00e4sentatives St\u00fcck als Download auf der Bandseite zum Download bereitsteht.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr die, denen es gefallen hat, hat die Band noch einen besonderen Schmankerl parat: S\u00e4mtliche Vorg\u00e4nger der aktuellen Scheiblette gibt es ebenfalls auf der Homepage als kostenlosen Download. Na wenn das nix is..<\/p>\n<p>www.burnyourears.de<\/p>\n<p>Bewertung: 7,5\/10<\/p>\n<p>Bereits seit 1994 rocken ANTAGONIST durch den Underground mit ihrer sehr eigenst\u00e4ndigen Mischung aus Thrash und Deathmetalelementen, wobei der Thrash dann doch die Oberhand beh\u00e4lt. Mit Demons legen die vier Bremer Protagonisten ihren vierten Output vor. Da war man wohl in der Vergangenheit recht sparsam mit Ver\u00f6ffentlichungen. Es wird halt auf Klasse statt Masse gesetzt..<\/p>\n<p>An die norddeutsche K\u00fcste f\u00fchlt man sich dann auch beim Opener &#8222;Under The Silversteam&#8220; versetzt. Brechen sich doch die Wellen an den melodischen Gitarrenriffs, bevor aufs Gas in routininierter Thrashmanier getreten wird. Die Produktion h\u00e4tte hier ein wenig mehr Druck vertragen k\u00f6nnen, geht aber insgesamt klar in Ordnung, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich um eine komplette Eigenproduktion handelt. Michael Simon am Mikro hat eine schon fast unverwechselbare Schreiweise irgendwo zwischen Thrash und Death gefunden, die zu \u00fcberzeugen wei\u00df. Dabei sind die Texte sehr gut zu verstehen, sozialkritisch angehaucht und erinnern mich daher ein klein wenig an KREATOR.<br \/>\nAuch in den folgenden Songs geht die Mischung aus rhytmischen Thrashriffs, atmosph\u00e4rischen und melodi\u00f6sen Elementen sowie Schlagzeugbreaks voll auf. Definitiv haben ANTAGONIST damit einen eigenst\u00e4ndigen Sound und schaffen es gekonnt alte und neue Schule zu verbinden. Mit dem f\u00fcnften Song &#8222;Mondblut&#8220; wagt man sich an einen deutschen Text, was mir beim ersten Durchlauf gar nicht aufgefallen ist, da sich der Gesang gut in die instrumentale Kulisse einpasst und nicht typisch &#8222;deutsch&#8220; klingt. Experimente beim Gesang, wie im sechsten Song &#8222;Usurpation&#8220; mit clean gesprochenen Versen, h\u00e4tte man ruhig h\u00e4ufiger wagen k\u00f6nnen. So h\u00e4tte der Gesang an manchen Stellen noch ein wenig abwechslungsreicher gestaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach einer guten halben Stunde und acht durchweg gelungenen Tracks ist das Feuerwerk leider schon vorbei. Auf der Bandhomepage ist das Album f\u00fcr 7\u20ac (inklusive P+V) zu beziehen. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich in den einen oder anderen Song reinh\u00f6ren oder sich gleich die drei vorherigen Outputs komplett runterladen.<\/p>\n<p>www.wallsoffire.de<\/p>\n<p>An Biss mangelt es den Underground-Thrashern von Antagonist ganz sicher nicht. Zwar ist ihr neues Album \u201eDemons\u201c kein Feuerwerk an frischen Ideen, doch die fehlende Innovation gleicht die Truppe durch einen wunderbar gelungenen Balanceakt zwischen alter und neuer Schule wieder sehr sch\u00f6n aus.<\/p>\n<p>\u201eDemons\u201c klingt daher in etwa so, als w\u00fcrde man Destruction moderne gestimmte Instrumente in die H\u00e4nde dr\u00fccken und einfach nur die Post abgehen lassen. Von Beginn an marschiert die Band ziemlich druckvoll nach vorne los und l\u00e4sst es in Songs wie \u201eCivitas Die\u201c an Aggression und Durchschlagskraft auch nicht vermissen. Gleichzeitig zaubern die Junge aber auch einen sehr, sehr dicken Groove aufs Parkett und halten das Material durch einige \u00fcberraschende, aber zielsicher gesetzte Breaks immerzu interessant, legen aber dann im direkten Anschluss auch immer wieder los wie die Feuerwehr. Was zum Beispiel im flotten \u201eFall Of Mankind\u201c oder beim noch gez\u00fcgelt beginnenden \u201eNext Killing Generation\u201c abgeht, ist schon allerhand und erzielt deutschlandweit konkurrenzlos \u2013 zumindest in der zweiten Reihe. Gekoppelt mit Doublebass-Attacken wie in \u201eMondblut\u201c und etwas technischeren Aufbauten in \u201eBeastmaster\u201c und im Nu-Metal-artig beginnenden \u201eUsurpation\u201c ergibt dies ein absolut starkes Gesamtbild, das lediglich durch einen kleinen Wermutstropfen getr\u00fcbt wird: nach einer halben Stunde ist \u201eDemons\u201c n\u00e4mlich schon zu Ende. Und dabei h\u00e4tte man von dieser durch und durch \u00fcberzeugenden Band wirklich noch gerne mehr geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nun, egal, die verdammt positiven Gesamteindr\u00fccke reichen f\u00fcrs erste auch und zwingen mich ganz klar zu einer Empfehlung \u2013 ganz egal ob man nun eher auf moderneren Thrash oder doch eher auf Destruction und alte Kreator steht!<\/p>\n<p>www.osnametal.de<\/p>\n<p>Ich wusste nicht, dass es in Bremen auch Metalbands gibt und schon gar nicht so coole. Antagonist holzen sich mit leicht deathig angehauchtem Thrash durch die Weserniederungen.Dabei werden sowohl Geschwindigkeit, als auch ein cooler Groove ber\u00fccksichtigt. Beweise? Zieht euch \u201eUnder A Silver Stream\u201c oder \u201eIncessant Rain\u201c rein. Auch die F\u00e4higkeiten an den Instrumenten, sind den Herren Berenthal (g. ), Kattwinkel (b. ) und Gertjejansen (dr. ) nicht abzusprechen. Die Gitarrenriffs sind unheimlich tight und klingen ein wenig nach den alten Bay Area Gr\u00f6\u00dfen Testament und Exodus. Die Stimme dagegen erinnert ein klein bischen an Onkel Megadave. Aber nur ein klein wenig. Cool ist sie jedenfalls allemal, wenn auch etwas laut auf der CD. Dadurch geraten die Gitarrenriffs teilweise arg in den Hintergrund. Das und der ebenfalls etwas dominante Drumsound sind aber auch schon die einzigen Mankos der CD. Mit \u201cDemons\u201c ist dem Bremer Quartet echt mal ne gute Scheibe gelungen. Seltsam das da noch kein Label einen Vertrag rumgeschickt hat. Zumal die Band auch live aktiv ist und nicht auf d\u00e4mliche Zombietexte oder so was setzt. Ganz im Gegenteil, die Texte sind sozialkritisch. Sehr gelungen ist dabei auch das deutsche \u201eMondblut\u201c.<\/p>\n<p>Also Thrasher dieser Erde, verlagert euer Augenmerk mal in die n\u00f6rdlichen Regionen dieses Landes und checkt Songs wie \u201eFall Of Mankind\u201c oder die bereits genannten \u201eUnder A Silver Stream\u201c und \u201eIncessant Rain\u201c an. Ich werde das jedenfalls erst mal wieder tun. Bis denne.<\/p>\n<p>Score: 4,0 von 5.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>www.vampster.com Die Bremer Formation ANTAGONIST ben\u00f6tigt zur Aufnahme einer neuen Scheibe etwas l\u00e4nger als andere Bands. So mussten sich die Fans vier Jahre gedulden, um neuen Stoff der Truppe zu h\u00f6ren. Das warten hat sich jedoch gelohnt, konnte das Quartett seinen Stil seit der Eigenproduktion &#8222;New Zombie Dead&#8220; wieder einmal verfeinern. 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